Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant

Meine Passion

Michael Gnant

Meine Passion:
Menschen helfen – Wissen vermehren

Michael Gnant: Menschen helfen – Wissen vermehrenBereits als junger Mensch habe ich den Wunsch verspürt, Arzt zu werden: Die Idee, Krankheiten zu heilen und Leiden zu lindern stand dabei ebenso im Mittelpunkt wie mein ausgeprägter Forschungsdrang.

Ich absolvierte mein Medizinstudium in Mindestzeit und promovierte 1988 zum Doktor der gesamten Heilkunde. Während meines Medizinstudiums entschloss ich mich dazu, Chirurg zu werden. „Mit den Händen zu heilen“ faszinierte mich. Am 1. August 1994 war es soweit: Ich durfte mich „Facharzt für Chirurgie“ nennen. Gute Medizin ist immer forschungsgeleitet – deshalb war die wissenschaftliche Forschung an in- und ausländischen Universitäten sowie in nationalen und internationalen Forschungsnetzwerken stets ein wichtiger Bestandteil meiner ärztlichen Tätigkeit. Dies kommt meinen PatientInnen zugute, weil ich sie damit immer auf dem letzten Stand der ärztlichen Kunst behandeln kann. 

Mein Wissen um die Komplexität von Krebserkrankungen und die Möglichkeit, zur Entwicklung neuer Therapien beizutragen, ist auch heute noch eine der wichtigsten Antriebskräfte für meine ärztliche und wissenschaftliche Tätigkeit. Sie fasziniert und motiviert mich täglich aufs Neue.


Meine Stärken

Michael Gnant

Meine Stärken:
Empathie und Exzellenz

Michael Gnant: Empathie und Exzellenz

Empathie ist wichtig: Heilen auf Augenhöhe bedeutet, mich auf PatientInnen einzulassen, den Menschen – und nicht etwa nur die Krankheit – in der Gesamtheit zu sehen und bei der Erarbeitung optimaler Behandlungskonzepte die individuelle Lebenssituation des Menschen zu berücksichtigen. Es nützt aber niemandem etwas, wenn ich mich hinsetze und über das Schicksal, eine Krebserkrankung zu erleiden, weine: Nur bei jemandem, der fest steht, kann ich mich anhalten. In solchen Krisen kann und soll uns fachlich-ärztliche Exzellenz stützen.

Ich verstehe mich als Wegweiser, als Ratgeber, als Arzt, der auf jede Patientin/jeden Patienten individuell eingeht, sie/ihn auf dem herausfordernden Weg, den eine Krebsbehandlung darstellt, begleitet und sie/ihn, wenn Verzweiflung droht, auch menschlich auffängt. Das benötigt Vertrauen, und um dieses Vertrauen bemühe ich mich. Die Erfahrung zahlreicher erfolgreicher Behandlungen ist wunderbar. Sie gibt mir persönlich viel und motiviert mich, immer weiterzuforschen, um noch besser zu werden.

Was unbedingt dazugehört, um krebskranke Patientinnen optimal zu unterstützen, ist die wissenschaftliche und medizinische Exzellenz. Was meine ich damit? Für mich bedeutet medizinische und wissenschaftliche Exzellenz das sich stetig erweiternde Wissen um die Krankheit Krebs und alle Therapiemöglichkeiten zu kennen. Dazu gehört, selbst mit wissenschaftlichen Beiträgen zur Aufklärung rund um das Thema Krebs und neue Behandlungsstrategien zur Erweiterung des Wissens beizutragen. Damit kann ich meinen PatientInnen immer die besten, evidenzbasierten und neuesten Therapiemöglichkeiten anbieten.

Kurz gesagt: Nur mit Empathie und Exzellenz kann ich meinen PatientInnen dabei helfen, die Krebserkrankung auf dem besten möglichen Wege, mit Zuversicht und optimaler Therapie, erfolgreich zu bekämpfen.


Meine Leidenschaft

Michael Gnant

Meine Leidenschaft:
Heilen und Forschen

Hedi Schön
 
Meine Patientinnen und -patienten
 
Meine Patientinnen und -patienten
 

Schon als Kind interessierte mich brennend, wie die Dinge funktionieren. Warum tickt eine Uhr? Wieso fährt die Spielzeugeisenbahn? Und warum werden Menschen krank und sterben? Diesen Forschergeist habe ich mir während meines Medizinstudiums und der Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie und Spezialisten für Krebsbehandlungen erhalten und immer weiter ausgebaut.

Das „Heilen mit den Händen“ fasziniert mich als Chirurg. Und diese Faszination hat sich – mit zunehmendem Wissen über die Entstehung und die Ausbreitung von Tumoren – nur noch verstärkt. Vor allem den Mechanismen um die häufigen bösartigen Erkrankungen der Brust und anderer Organe habe ich mich in meiner Forschungstätigkeit verschrieben. Dies resultierte auch in meinen Jahren am National Cancer Institute der USA und in meiner ersten Berufung als Universitätsprofessor im April 2004 an der Medizinischen Universität Wien.

Um die Forschung rund um Brustkrebs schneller voranzubringen, engagierte und engagiere ich mich in einer ganzen Reihe von nationalen und internationalen Forschungsgruppen. Eine der für mich wichtigsten dieser Gruppen ist die ABCSG – die Austrian Breast and Colorectal Cancer Study Group (Österreichische Studiengruppe zu Brust- und Darmkrebs – www.abscg.at), der ich seit 2005 als Präsident dienen darf.

Forschung multipliziert die ärztliche Kunst durch Publikationen: Bislang konnte ich mehr als 500 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlichen und mehr als 1000 nationale und internationale Vorträge halten, auch auf den renommiertesten Kongressen der Welt. Mein Impactfaktor liegt bei über 4.000 Punkten (diese Punktzahl gibt an, wie häufig meine publizierten Forschungsarbeiten in wissenschaftlichen Journalen zitiert wurden). Ich konnte zahlreiche wissenschaftliche Preise gewinnen und wurde als einer von wenigen ChirurgInnen von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften durch die Aufnahme als korrespondierendes Mitglied ausgezeichnet.


Mein Auftrag

Michael Gnant

Mein Auftrag:
PatientInnen helfen und die Welt
ein Stück besser machen

Michael Gnant: PatientInnen helfen und die Welt ein Stück besser machen

Zu den großen Aufgaben in meinem Leben zähle ich, meinen PatientInnen zu helfen – und die Welt damit ein bisschen besser zu machen. Das ist nicht nur so dahingesagt: Mit jedem Menschen, dem ich in der existenziellen Krise, die eine Krebserkrankung oder eine andere schwere Gesundheitskrise darstellt, helfen kann, trage ich dazu bei, Leid zu lindern und Hilfe, Zukunft und Zuversicht anzubieten – das ist der wichtigste Antrieb in meiner Arbeit.

Wenn eine Patientin aufgrund meiner Arbeit dem Tod entgeht, wenn eine ursprünglich lebensbedrohliche Situation in ein gutes Ergebnis umgewandelt werden kann, wenn Menschen durch meinen Beistand wieder Hoffnung bekommen, wo vorher keine Hoffnung mehr war – dann habe ich meine Arbeit richtig gemacht. Und das treibt mich an. Daraus schöpfe ich meine Kraft, meine Stärke und mein Durchhaltevermögen.

Krebs ist eine Herausforderung! In den vergangenen 30 Jahren hat sich auf dem Gebiet der Krebsbehandlung unendlich viel Positives getan: Therapiemöglichkeiten wurden entwickelt, an die – zu Beginn meiner Laufbahn – noch kein Mensch gedacht hat. Aber wir sind noch lange nicht am Ende des Weges angekommen. Deswegen werde ich in meinem Bemühen, „die Welt täglich ein Stück besser“ zu machen, auch in den kommenden Jahren nicht nachlassen.